Dec 032009

 in Beliebter Lehrer != guter Lehrer - Streit um Lehrerbenotungen im Internet Ich sehe das ganze irgendwie zwiespältig. Klar sollte sich ein Lehrer
messen lassen, es gibt wirklich ein paar die total unvorbereitet sind
oder z.B. mit Unterrichtsmaterialien arbeiten die noch aus ihrer
Studienzeit in den 70ern stammen und sich nie die Mühe gemacht haben,
mal ein Update vorzunehmen. Aber ein guter Lehrer ist noch lange kein
beliebter Lehrer und umgekehrt. Gerade in der Oberstufe hatte ich
einige Lehrer, die Problemen und endlosen Diskussionen einfach aus
dem Weg gingen, indem sie schon für minimalen Aufwand eine gute Note
austeilten. Klar ist so jemand beliebt, keiner hat einen Grund sich
über die blöden 3 Punkte zu ärgern, wenn jeder Minimum 10 Punkte in
einer Klausur mitnimmt, aber wirklich viel gelernt hat man da nicht,
da jede Klausur eh so gut wie im Sack war.

Diese Leher sind welche, die sich hier eine gute Riester Rente besorgt und jetzt in der Tasche haben und einfach nur noch versuchen in ihren letzten Jahren als Lehrer, einen guten Ruf zu kassieren. Okay, ein Oberstufenschüler kann noch einigermaßen sachlich; beurteilen wie kompetent ein Lehrer nun wirklich ist, aber selbst da sehe ich schon große Verzerrungen – nur wie soll das ein 7.-Klässler neutral beurteilen? So eine anonyme Plattform lädt doch gerade dazu ein sich mal gründlich über die Autoritätsperson auszukotzen. Und auf so einer Plattform wird sich wohl auch eher die unzufriedene Menge der Schüler sammeln, weniger irgendwelche Schüler die sich sagen<br ></a> lieben Frau Maier erstmal ne 1 auf Spickmich…”>
aussagekräftig zu machen, müssten also am Ende des Schulhalbjahres
Feedbackbögen von ALLEN Schülern einer Klasse eingesammelt und
ausgewertet werden.
Ich habe in meiner Schulzeit beobachtet, dass sich grundsätzlich
jeder mit schlechten Noten erstmal ungerecht behandelt gefühlt hat
und das als ein Verschulden des Lehrers sah, die allerwenigsten
konnten sich eigene Fehler oder mangelhafte Vorbereitung eingestehen.

Nov 302009

so ich dir.
Mal wieder typisch, das ausgerechnet von der Lehrerseite geklagt
wird. Wer fragt nach Schäden bei den Schülern durch gestörte Lehrer,
brüllende Klassenteufel und “ich-mach-dich-fertig”Lehrertypen, die
ihre kranke Gesinnung an den Schülern auslassen. Und wer sich in der
Klasse nicht wehren mag (oder sich nicht traut) lässt eben seinen
Dampf im Internet ab.
OK, es mag da krasse Beispiele im Internet geben, aber dies eganze
künstliche Aufregung zeigt nur, dass wir mittlerweile scheinbar nur
noch von Dunpfbacklen umgeben sind, die Wörter wie
“Ursachenforschung”, “Selbstkritik” und “Reflexionsfähigkeit” nicht
mal mehr aus dem Duden kennen.
Habe 2 Kinder durch die Grund- und dann die Gesamtschule gekriegt und
was ich da an “fähigen” Fachkräften kennengelernt habe, da kann ich
jeden Schüler nur zu gut versstehen, der sich virtuell über seinen
Lehrer auslässt.(Anonym ist zwar blöd, aber wer möchte denn für seine
Benotung eine entsrpechende Quittung auf dem Zeugniss bekommen ) Denn
die Schule ist wie später im Leben. Wer die Macht hat, braucht sich
um Demokratie nicht zu sorgen, da nicht existent für ihn.
(Alle Lehrer, die nicht so sind, wie eben kurz angerissen, bitte ich
um Verzeihung, ich weiss, irgendwo da draussen gibt es auch noch die
Gerechten und Guten, IHR seid nicht gemeint!!)